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 choreografische Installation
 [ kunst.hand.werk.]
 der handschlag
 das spielfeld
 der tresen
 die geldübergabe
 
 video installation
→ website


Kunst kommt nicht aus dem Nichts.

 
Poetik der Ökonomie:
Bewegungen des Geldes,
Händeschütteln,
Vereinbarung.

[kunst.hand.werk.] deklarierte die ökonomischen Bedingungen der Kunst zur Kunst. Es machte den Zuschauer zum Koproduzenten – eine Rolle, die er
im Handumdrehen zu bewältigen wusste.
So entstanden 101 filmische Miniaturen,
online archiviert und im Quartett
als Video-Installation präsentiert.

 
  [kunst.hand.werk.] ist eine Versuchsanordnung über die Begegnung des Künstlers mit seinem Publikum. Eine alltägliche ökonomische Handlung war Motivation und kreativer Auslöser für eine Handchoreographie: die Geldübergabe als erste Bewegung einer Tanzveranstaltung oder der Handschlag als gestische Einverständniserklärung.

Der Aufbau der live-Performance hält nichts verborgen. Es gibt Bühnenlicht auf einem Spieltisch mit Markierungen von ON und OFF. Die Kamera steht offen da und zeigt auf mehreren Monitoren dem Performer und dem Ko-produzenten die Bilder, die sie gemeinsam bauen. Das Publikum vor Ort stellt – bewusst oder unbewusst – die Hintergrundszenen.

[kunst.hand.werk.] ist eine Einladung mit der perspektivischen Tiefe zu spielen, die in der Flachheit des Bildes zu einem Nebeneinander wird. Dieser einfache optische Zusammenhang lädt dazu ein, ritualisierte Formen der Begegnung abstrakt, fremd und neu zu sehen.

 
  Das Archiv der individuell ko-produzierten Filme:  
  → www.kunsthandwerk-video.de  
 


kunst.hand.werk. ist eine Produktion von paul/langer productions und kombinat. Sie entsteht in Koproduktion mit den beauftragenden ZuschauerInnen der Installation und mit freundlicher Unterstützung TANZNACHT BERLIN 2006 aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und durch die Landeshauptstadt Potsdam, Fachbereich Kultur und Museum.